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Montag, 3. August 2015

Teambuilding - Weit mehr als nur Spaß zu haben


Ein Ausflug wie unser Sikla-Azubi-Ausflug an den Bodensee hat einen weitaus größeren Nutzen, wie nur Essen und Geselligkeit. Man nennt es Teambuilding. Vor allem die Soft Skills (Sozialkompetenzen) werden dabei gefördert und weiter entwickelt. Warum ist das in der heutigen Zeit so wichtig?

Soft Skills sind keine Eigenschaften die man einfach so in der Schule oder mit einem Lehrbuch erlernen kann. Es ist vielmehr ein andauernder und dynamischer Prozess.
Es ist egal wo Menschen zusammentreffen, eine Gesellschaft bedeutet auch immer mögliche Spannungen und Konfliktpotential. Die Gründe hierfür sind leicht zu erklären, denn jeder Mensch ist ein Individuum und geprägt von Werte, Normen, Religion oder auch Erziehung. Dies macht die Persönlichkeit oder auch den Charakter eines jeden Menschen aus.

Oftmals bietet der Arbeitsplatz oder das Arbeitsumfeld nicht den nötigen Raum um einen Arbeitskollegen so kennen zu lernen, damit man weis wie dieser "tickt". Doch gerade das ist wichtig um Empathie für jemanden zu entwickeln und in Konfliktsituationen oder auch im täglichen Miteinander richtig zu handeln. Grundsätzlich möchte jeder Mensch respektiert und in seinem Tun und Handeln wertgeschätzt werden.

Fern von der täglichen Arbeitsumgebung kann also mit einem Teambuilding dieser Art das Arbeitsklima positiv gefördert werden. Man merkt nämlich beispielsweise dass ein anderer Arbeitskollege/Student/Azubi die selben Ansichten, Interessen oder Bedürfnisse hat.

Denn nur wenn alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen, kann ein Unternehmen erfolgreich sein und wachsen.

Autor: N. Villing
DH-Student Handel/Vertriebsmanagement


Ausbildung at Sikla
www.sikla.de

Freitag, 17. Juli 2015

Jetzt ist es also geschafft…

Es hat mich Stunden, Tage, Wochen, Monate am Schreibtisch verbringen lassen. Es hat mich viel Mühe gekostet dieses Ziel zu erreichen. Ich bin stolz auf meine erbrachten Leistungen.
Heute ist ein Grund zur Freude. Ich habe meine Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert. Mein erstes berufliches Ziel habe ich damit erreicht. Ich möchte mich auch gleichzeitig bei allen bedanken die mich in meiner Ausbildung begleitet haben, die mir eine Stütze waren wenn es mal nicht so gut lief und die mit mir Freude geteilt haben und sie mir bereitet haben.
Natürlich gibt es auch mal die eine oder andere Hürde zu überwinden. Das gehört dazu. Wenn man in eine andere Umgebung eintritt muss man erst einmal die neuen Kollegen und auch mit neuen Hierarchien klar kommen, einfach ist das nicht immer. So geht es aber den meisten.
Aber damit in rechter Weise umzugehen und den richtigen Weg zu finden, ist ein wichtiger Lernprozess auf dem Weg des Erwachsen werden.

Hiermit trete ich nun ein in die richtige Arbeitswelt im Export und freue mich sehr auf meine zukünftigen Erfahrungen und Erkenntnisse.

Autorin: M. Brandsch
Customer Service – Export Dept.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Mein Auslandspraktikum in England 2015

Stipendiaten
Während meiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel hat sich an der David-Würth Berufsschule in Villingen-Schwenningen die Möglichkeit ergeben ins Ausland zu gehen, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern sowie auch die Englische Arbeitsweise und Kultur kennen zu lernen. Ich hatte das Glück, als einer von 15 Schülern aus Baden-Württemberg teilnehmen zu können und bekam somit ein Stipendium, dass durch die EU gefordert wurde.


Geographische Lage
Mein Auslandsaufenthalt in Plymouth dauerte 4 Wochen lang (03. 05. – 30. 05. 2015). Die erste Woche bin ich zur Schule gegangen, wo wir unsere Sprachkenntnisse mit einem Englisch – Intensivkurs aufgefrischt haben. Die restlichen 3 Wochen habe ich an meiner Praktikumsstelle verbracht. Mein Praktikumsbetrieb beschäftigte sich mit dem Verkauf und Verleih von Herrenanzügen. Zu meinen Aufgaben gehörte die Assistenz bei Verkäufen und Marketing/Advertising.


Wir alle waren bei unterschiedlichen Gastfamilien untergebracht, wo wir die Möglichkeit hatten, die Englische Kultur näher kennen zu lernen. Das Essen in England gehörte nicht zu den beliebtesten, aber so schlecht war die Englische Küche wieder auch nicht.

Praktikumsbetrieb
Schule
Jedes Wochenende hat unsere Gruppe zusammen einen Ausflug organisiert. Die Landschaft im südwestlichen England ist zauberhaft und man konnte einiges sehen, wenn das Wetter mitgespielt hat. An einem Wochenende haben wir uns Autos gemietet und sind dann die Küste entlang bis nach Land’s End gefahren (südwestlichster Punkt in England). Das Fahren auf der linken Seite war ziemlich ungewöhnlich und verwirrend, aber trotzdem meinen die Engländer, dass wir Deutschen auf der „falschen“ Seite fahren. 

St. Ives
       
Darthmoor
                    
Ich bin froh, dass ich an diesem Aufenthalt teilgenommen habe, da es mich sprachlich  weitergebracht hat. Allgemein war diese Zeit eine tolle Erfahrung im Ausland mit der Besonderheit, dass man außer der Kultur auch die Arbeitsweise in England kennenlernen konnte. Im Nachhinein habe ich mich aber doch entschieden, dass ich bei Sikla bleiben möchte J .

Autor: D. Geiger
Auszubildender Groß- und Außenhandelskaufmann

Freitag, 26. Juni 2015

Catering am Sikla Standort in Hausen - Ein Projekt von unserer Auszubildenden Jessica

Unsere Auszubildende Jessica (21), befindet sich im 1. Lehrjahr zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Sie durfte ein Azubi-Projekt durchführen und wird in folgendem Interview einige spannende Fragen darüber beantworten.

Nico (Interviewer): Deine Aufgabe war es, die Mahlzeiten-Bestellung für den Sikla Standort in Hausen o.V. einzuführen. Was war bei diesem Projekt die Zielsetzung?

Jessica: Genau, wir haben nun über einen längeren Zeitraum die Einführung von einem Catering am Standort in Hausen ob Verena hinweg geplant und besprochen.
Wir wollten damit primär erreichen, dass es die Möglichkeit von einem warmen Mittagessen gibt. An dem Standort ist man leider nicht optimal an Versorgungsmöglichkeiten angebunden, was viele Mitarbeiter in der Pause nach Spaichingen geführt hat. Diesen Umstand wollten wir etwas eingrenzen, aber was noch viel wichtiger zu erzählen ist, dass wir wollten, dass sich eine noch bessere Gemeinschaft bildet. Wir verbringen somit die Pausen jetzt mit Kollegen aus verschiedenen Abteilungen und auch mit Mitarbeitern aus dem Lager. Somit haben wir die Möglichkeit viele neue Gespräche und Gesprächsthemen zu finden und können uns besser untereinander und miteinander austauschen.

Nico: Wie bist du vorgegangen bzw. was waren deine einzelnen Schritte?

Jessica: Das Projekt wurde mir von Herrn Hertenstein zugeteilt. Wir haben uns zunächst grundlegende Gedanken zu diesem Thema gemacht und die einzelnen Schritte durchdacht. Es war ja zunächst noch nicht ersichtlich, ob sich der Aufwand lohnt und ob dieses Projekt von den Mitarbeitern auf Gehör stößt.
Wir sind mit einer Umfrage an alle Mitarbeiter aus Hausen an diese Sache herangegangen. In der Umfrage ging es unter anderem darum, ob man täglich warmes Mittagsessen bekommt, wie häufig man die Verpflegungsmöglichkeiten in Spaichingen nutzt oder ob man Mittags die Möglichkeit hat, nach Hause zu gehen, da auch einige Mitarbeiter sehr zentral an Hausen wohnen.
Anschließend folgte die Auswertung der Umfrage, welche sehr positiv ausgefallen ist.
Erst nach dieser positiven Auswertung ist die Auswahl des Caterers angestanden.
Zu aller erst habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wer denn in Frage kommen könnte.
Bei dem Catering „Schlüssele Müller“ aus Spaichingen bin ich auf offene Ohren und ein sympathisches Miteinander gestoßen.

Nico: Wie sieht das Ergebnis deiner Arbeit aus? Bist du zufrieden?

Jessica: Wir sind, vorerst, zu dem Schluss gekommen, dass wir den Mitarbeitern die Möglichkeit zweimal in der Woche bieten möchten. Das ist momentan dienstags und donnerstags. Wir können uns momentan über knapp neun Essen pro Tag erfreuen. Ich kann damit sehr zufrieden sein, weil die Bestellungen sehr konstant sind. Es würde mich freuen, wenn diese Anzahl so bestehen bleiben könnte. Das allerwichtigste ist, dass nicht nur ich, sondern alle am Standort zufrieden sind und diese Möglichkeit nutzen, um auch für sich einen positiven Aspekt zu sehen, was die Kommunikation untereinander betrifft.

Nico: Was hat dir bei diesem Projekt besonders gut gefallen?

Jessica: Besonders gut hat mir an dem Projekt gefallen, dass ich zum Abschluss ein Ergebnis sehen konnte. Das besondere daran war, dass man einen Verlauf stückweise verfolgen konnte, um auch zu sehen, aus was für Bestandteilen ein Projekt besteht, damit es am Ende zum Ziel führt. 

Nico: Mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen wurdest du bei diesem Projekt konfrontiert?

Jessica: Eine Schwierigkeit bei solch einem Projekt besteht darin, dass man auf Interessenkonflikte stoßen kann, was mir glücklicherweise nicht passiert ist. Gerade beim Essen gibt es viele unterschiedliche Geschmäcker.
Die Herausforderung bei diesem Projekt war aber auch, die Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen zusammenzuführen, was ja der Hauptgedanke bei der Durchführung war.

Nico: Hatte diese Aufgabe in Bezug auf deine berufliche Ausbildung einen positiven Nutzen?

Jessica: Aus diesem Projekt kann ich einen positiven Nutzen insofern ziehen, dass ich viele Schritte selbst durchdacht und bearbeitet habe, um am Ende an ein Ziel zu kommen, was allen zu Gute kommt.
Des Weiteren ist es schön zu sehen, wie viel Unterstützung man auch von anderen bekommt. Diese Erfahrung wird mir auch in meiner weiteren beruflichen Ausbildung erhalten bleiben.

Nico: Wenn du Sikla in 3 Wörtern beschreiben müsstest, welche wären das?

Jessica: Zusammenarbeit, Fortschritt und Verbindung.

Nico: Vielen Dank Jessica!