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Freitag, 27. November 2015

Kurzinterview mit Frau Kaiser, unserer Ausbildungsleiterin bei Sikla

Hallo Frau Kaiser,

Wie viele Jahre sind Sie schon Ausbildungsleiterin bei Sikla?

Ich bin schon seit 14 Jahren die Ausbildungsleiterin der Sikla GmbH in Schwenningen und Hausen ob Verena.


Was sind Ihre Tätigkeiten?
Meine Tätigkeiten sind Bewerbungen sortieren, Bewerber einladen, Bewerbungsgespräche führen, Bewerber einstellen, Ausbildungsvertrag ausstellen, Ausbildungsunterricht führen, Beurteilungsgespräche führen, Ausbildungszeugnis ausstellen usw.

Was gefällt Ihnen am meisten?
Am meisten gefällt es mir, wenn sich die Auszubildenden und Studenten gut entwickeln.


Ist es manchmal eine Herausforderung für Sie die Azubis und Studenten zu betreuen?
Ja, manchmal ist es eine Herausforderung für mich, aber bisher konnten wir alle großen und kleinen Probleme lösen.

Vielen Dank Frau Kaiser!


Autorin: M. Mahler
Auszubildende Groß-/ und Außenhandelskauffrau




                                                                                                                  



Sonntag, 27. September 2015

Interview mit unserem neuen Bachelor!

Nico: Hallo Lucas, warum ist Sikla für dich ein attraktiver Arbeitgeber/Ausbildungsbetrieb?

L. Bischoff
Lucas: Sikla lässt seine Studenten schon früh in der Ausbildung Verantwortung für Projekte übernehmen. Hierdurch kann man sich und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und wichtige Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus war das Auslandssemester, das alle Studenten absolvieren können, eine wertvolle Erfahrung. Ich habe für drei Monate bei der französischen Vertriebsgesellschaft in Paris gearbeitet und dort die täglichen Arbeiten und Herausforderungen einer kleineren Landesgesellschaft kennengelernt. Das Mentorenkonzept von Sikla stellt jedem Studenten ein Mitglied der Geschäftsleitung als Mentor zur Seite. Die Studenten können von der Erfahrung der Mentoren profitieren und gemeinsam die Weichen für die Zeit nach dem Studium legen.


Nico: Was hat dir an den Theoriephasen/Praxisphasen sehr gut gefallen?

Lucas: In den Praxisphasen hat mir die Projektarbeit am meisten Spaß gemacht. Die Herausforderung, sich intensiv in ein vorher weitgehend unbekanntes Thema einzuarbeiten und Lösungen zu erarbeiten, reizt mich sehr. Darüber hinaus lernt man in den drei Jahren mehrere Abteilungen kennen und sieht die betrieblichen Prozesse aus verschiedenen Blickwinkeln. Das hilft einem, die Sachverhalte richtig einordnen und bewerten zu können. Der Aspekt, sich in die Abteilung und in die Betreuung von Projekten einbringen zu können, ist aber der positivste. 
An den Theoriephasen hat mir vor allem die Form der Vorlesungen gefallen. In meinem Studiengang waren anfangs 22 Studenten, dadurch ist eine intensive Betreuung und Besprechung von Fragen viel besser möglich als an einer Universität. Ich habe in Ravensburg studiert und dementsprechend von der Stadt und den gegebenen Möglichkeiten profitieren können. Die Stadt Ravensburg macht sehr viel für seine Studenten und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Die Nähe zum Bodensee ist gerade im Sommer besonders positiv.

Nico: Was machst du jetzt nach deinem Studium bei Sikla?

Lucas: Ich habe den letzten Teil meiner Studienzeit im strategischen Einkauf verbracht. Dort werde ich nach meinem Studium bleiben und als strategischer Einkäufer Lieferantenverantwortung übernehmen. Zudem werde ich mich um die Logistikfunktionen von Sikla kümmern und mehrere spannende Projekte im Bereich Materialwirtschaft und Supply Chain Management betreuen. Für 2016 oder 2017 strebe ich an, nach dem Bachelor noch den Master zu machen.


Nico: Vielen Dank Lucas und für die Zukunft alles Gute!


Freitag, 25. September 2015

Mein Auslandspraktikum bei Sikla UK

Während meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau (3.Lehrjahr) bekam ich die Möglichkeit in England ein 8-Wöchiges Praktikum zu absolvieren.
Der Sitz unserer Tochtergesellschaft ist in Milton Keynes. Die Stadt befindet sich in Südengland und ist circa 1 Stunde von London entfernt und hat 200.000 Einwohner.

Sikla UK
Das Kleinunternehmen beschäftigt 16 Mitarbeiter. Da es relativ klein ist, fielen alle Aufgaben an, die ich selbstverständlich auch erledigen durfte. Es fing bei den Angeboten an bis hin zu den Monatsstatistiken. In der Zeit lernte ich, sowohl die Sprache als auch die Aufgaben im Verkauf, Einkauf, Lager und zum Teil in der Buchhaltung kennen.

Das Lager
Mit einem Fahrrad hatte ich jeden Tag das Vergnügen zur Arbeit zu fahren. :)
Es waren 10 min. von der Gastfamilie bis zur Arbeit. So hielte ich mich auch sportlich fit. In den ersten Tagen war es für mich nicht einfach den Weg zu finden, da fast alle Straßen und die Kreuzungen gleich aussahen. Dies können aber auch meine deutschen Arbeitskollegen in UK bestätigen. Aber auch an den Verkehr konnte ich mich anfangs nicht gewöhnen, da alle auf der verkehrten Straßenseite gefahren sind.

In der Zeit wurde ich bei einer Familie untergebracht, mit denen ich in meiner Freizeit auch viel Zeit verbrachte. Wir sind zusammen Schwimmen gegangen und waren am See, sofern es das Wetter zugelassen hatte. Da jeder weiß, dass es ab und an mal regnet in UK. J Meistens klangen wir unseren Abend mit langen Gespräche aus. Wir erfuhren gegenseitig mehr über unsere Kulturen und Gewohnheiten. Wir hatten viel Spaß miteinander.
London Eye

Selbstverständlich besuchte ich auch London. Es ist nicht nur interessant, sondern auch sehr schön und ich kann es jedem empfehlen England ein paar Wochen zu besuchen, da man nicht nur im Berufsleben viel dazulernt, sondern auch privat.


Autor: M. Mahler
Azubi Groß-und Außenhandelskauffrau

Montag, 3. August 2015

Teambuilding - Weit mehr als nur Spaß zu haben


Ein Ausflug wie unser Sikla-Azubi-Ausflug an den Bodensee hat einen weitaus größeren Nutzen, wie nur Essen und Geselligkeit. Man nennt es Teambuilding. Vor allem die Soft Skills (Sozialkompetenzen) werden dabei gefördert und weiter entwickelt. Warum ist das in der heutigen Zeit so wichtig?

Soft Skills sind keine Eigenschaften die man einfach so in der Schule oder mit einem Lehrbuch erlernen kann. Es ist vielmehr ein andauernder und dynamischer Prozess.
Es ist egal wo Menschen zusammentreffen, eine Gesellschaft bedeutet auch immer mögliche Spannungen und Konfliktpotential. Die Gründe hierfür sind leicht zu erklären, denn jeder Mensch ist ein Individuum und geprägt von Werte, Normen, Religion oder auch Erziehung. Dies macht die Persönlichkeit oder auch den Charakter eines jeden Menschen aus.

Oftmals bietet der Arbeitsplatz oder das Arbeitsumfeld nicht den nötigen Raum um einen Arbeitskollegen so kennen zu lernen, damit man weis wie dieser "tickt". Doch gerade das ist wichtig um Empathie für jemanden zu entwickeln und in Konfliktsituationen oder auch im täglichen Miteinander richtig zu handeln. Grundsätzlich möchte jeder Mensch respektiert und in seinem Tun und Handeln wertgeschätzt werden.

Fern von der täglichen Arbeitsumgebung kann also mit einem Teambuilding dieser Art das Arbeitsklima positiv gefördert werden. Man merkt nämlich beispielsweise dass ein anderer Arbeitskollege/Student/Azubi die selben Ansichten, Interessen oder Bedürfnisse hat.

Denn nur wenn alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen, kann ein Unternehmen erfolgreich sein und wachsen.

Autor: N. Villing
DH-Student Handel/Vertriebsmanagement


Ausbildung at Sikla
www.sikla.de

Freitag, 17. Juli 2015

Jetzt ist es also geschafft…

Es hat mich Stunden, Tage, Wochen, Monate am Schreibtisch verbringen lassen. Es hat mich viel Mühe gekostet dieses Ziel zu erreichen. Ich bin stolz auf meine erbrachten Leistungen.
Heute ist ein Grund zur Freude. Ich habe meine Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert. Mein erstes berufliches Ziel habe ich damit erreicht. Ich möchte mich auch gleichzeitig bei allen bedanken die mich in meiner Ausbildung begleitet haben, die mir eine Stütze waren wenn es mal nicht so gut lief und die mit mir Freude geteilt haben und sie mir bereitet haben.
Natürlich gibt es auch mal die eine oder andere Hürde zu überwinden. Das gehört dazu. Wenn man in eine andere Umgebung eintritt muss man erst einmal die neuen Kollegen und auch mit neuen Hierarchien klar kommen, einfach ist das nicht immer. So geht es aber den meisten.
Aber damit in rechter Weise umzugehen und den richtigen Weg zu finden, ist ein wichtiger Lernprozess auf dem Weg des Erwachsen werden.

Hiermit trete ich nun ein in die richtige Arbeitswelt im Export und freue mich sehr auf meine zukünftigen Erfahrungen und Erkenntnisse.

Autorin: M. Brandsch
Customer Service – Export Dept.

Donnerstag, 9. Juli 2015

News aus Spanien !

Am 01. Juli 2015 nach Christus mit der glänzenden hispanischen Sonne im Rücken lande ich in der Hauptstadt von Hispania
Nach langem Warten und Schwitzen holte mich der Leader der Siklaner stolz mit einem schwarzen Gaul aus germanischer Herkunft ab. 
Das geheime Kennwort zur Erkennung war das blaue Polo, mit einem gelben Siklaner Logo. 
Durch das wallende, blonde, germanische Haar konnte er mich schnell erkennen und fragte mich: ,,Was machst Du hier mit soviel Gepäck? Wir Siklaner aus Hispania haben immer wenig Gepäck, damit wir uns schnell bewegen können.“
Ich antwortete: ,,Ich habe gehört ihr seid ein starkes Volk. Ich möchte ein Siklaner aus Hispanien werden!“
Mit einem verschmitzten Lächeln antwortete der Leader: ,,Da musst du aber stark schwitzen.“ 
Veni, vidi, vici! 
Nach dem Schwitzen musste der Leader sich geschlagen geben und die Koffer an sich nehmen. Bei 42 Grad schleppten wir die Koffer bis zum schwarzen Gaul, welcher die Streitwagen mit zwei Rädern sattelte und alles mit Koffern füllte. 
Mit einem ,,yeeeehaaaw“ startete der schwarze Gaul wie ein Pfeil gen Complumtus (Madrid). 
Vorsichtig schlichen wir die Straßen entlang, um den Fallen des hiltianischen Imperiums zu entkommen.
Auch die Walravener könnten gefährlich werden. Während der Strecke erklärte mir der Leader von Sikla Hispania, wie wichtig es war, vor allem die Hiltianer zu überraschen. Diese durften unter keinen Umständen merken, dass wir auf der Straße waren. Denn nur so kann Sikla Hispania weiter wachsen. 
Surprise, surprise: Beobachtungsgabe, Strategie und Geschicklichkeit vermögen ein gelungenes Wachstum zu implizieren! Denn die Proportionen der Hiltianer zu den Siklanern bestand aus 400 : 20.

Nach einem zwanzig minütigen, schweißtreibenden Ritt und einigen Ausweichmanövern erreichten wir das Hauptquartier der Siklaner Hispania. Obwohl die Siklaner aus Hispania eine andere Sprache sprechen, als die Siklaner aus Germania besteht das einheitliche Ziel:
Verständigung ist das halbe Leben. Darum startete mit Händen, Füßen und einer Übersetzungsbrücke aus Britannien direkt die erste Kommunikationswelle.

Stets nach dem Motto: Immer lächeln und winken!
   

Ja, nein, joder ("choder gesprochen") und ein guter Kaffee waren die volle Kommunikation. Als Mitglied von Sikla Germania wurde ich sogleich in die geheimen Rituale der Siklaner Hispania eingeweiht. Ohne wenn und aber startete der Tag in vollstem Gange.
Der Schatzmeister, die Quartiermeisterin und der Zauberermeister empfingen mich herzlich und so langsam kam das Heer aus der Schlacht dazu. Einige schwitzten, einige hechelten, andere waren unzufrieden aufgrund einer verloren gegangenen Schlacht und doch hatte jeder ein Lächeln für die Fremde übrig. Gegrüßt wurde mit einem ,,Hola“. 
Die Krieger umzingelten mich und fragten gleich nach den Gaben aus Germania, welche dazu dienen sollten, weitere Schlachten zu gewinnen. Und ich antwortete sofort: ,,Framo natürlich!“
Es ging ein Raunen durch die Menge und die Motivation erlangte neue Ausmaße.
Allerdings muss man dazu wissen, wie man das auf den Markt bringt. Schlachten werden nicht ohne gute Vorbereitung und Strategie gewonnen. Also wichtig:

Framo muss richtig im Schlachtfeld positioniert werden!
Einer der Krieger wendete ein: ,,Was nichts kostet, ist nichts wert!“
Aber: Qualität hat ihren Preis!
Ein anderer Krieger sagte: ,,Nein, nein! Wenn man nicht weiß, wie man eine Waffe gekonnt einsetzt, kann auch kein Erfolg eingefahren werden!“
,,Wissen wir denn was das Imperium der Hiltianer für Waffen besitzt und wie diese eingesetzt werden?“

Die Krieger entfachten eine rege Diskussion. Der Leader der Sikla Hispanie musste einschreiten und sagte: ,,No, no, no, no! Wir müssen gemeinsam diskutieren und eine Lösung finden.“

Der Schatzmeister sagte dazu: ,, Wir müssen maximales Output aus minimalem Input anstreben!“
Die Quartiermeisterin mischte sich ein: ,, Wir müssen die Fronten genau planen, um alle beliefern zu können!“
Der Zauberermeister grinste und sagte: ,,Der richtige Einsatz ist wichtig und die Berechnungen und Zeichnungen sind aber noch viel wichtiger!“
Die Zuständigen von der Front waren sich schnell einig: ,,Die Organisation ist wichtig, dass die Krieger an der Front sehr schnell mit Waffen versorgt sind.“

Die Krieger waren der Meinung, die Qualität der Waffen sollten einmalig, imposant und beeindruckend sein.
…………..

Tick tack, tick tack. Viel Brainstorming, viel Geblubber, aber: 
WIR HABEN´S!
Die Germanierin wurde dazu auserkoren, einen Schlachtplan zu entwickeln! 
Die Hispanier waren von Freude erfüllt, die Arena klatschte Beifall und die Germanierin bereitete sich auf die Schlacht vor.

To be continued…

Für diejenigen, die diese Geschichte ein wenig verwirrt hat:
Im vorherigen Text wurde meine Aufgabe in Sikla Spanien auf die ein oder andere Art und Weise humorvoll dargestellt. Verstehen muss man nicht alles, jedoch das Hauptziel ist wichtig: 
Eine neue Preispositionierung der Sikla Spanien am spanischen Markt!













Autorin: N. Strupinski, DH-Studentin BWL Mittelständische Wirtschaft

Mittwoch, 1. Juli 2015

Mein Auslandspraktikum in England 2015

Stipendiaten
Während meiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel hat sich an der David-Würth Berufsschule in Villingen-Schwenningen die Möglichkeit ergeben ins Ausland zu gehen, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern sowie auch die Englische Arbeitsweise und Kultur kennen zu lernen. Ich hatte das Glück, als einer von 15 Schülern aus Baden-Württemberg teilnehmen zu können und bekam somit ein Stipendium, dass durch die EU gefordert wurde.


Geographische Lage
Mein Auslandsaufenthalt in Plymouth dauerte 4 Wochen lang (03. 05. – 30. 05. 2015). Die erste Woche bin ich zur Schule gegangen, wo wir unsere Sprachkenntnisse mit einem Englisch – Intensivkurs aufgefrischt haben. Die restlichen 3 Wochen habe ich an meiner Praktikumsstelle verbracht. Mein Praktikumsbetrieb beschäftigte sich mit dem Verkauf und Verleih von Herrenanzügen. Zu meinen Aufgaben gehörte die Assistenz bei Verkäufen und Marketing/Advertising.


Wir alle waren bei unterschiedlichen Gastfamilien untergebracht, wo wir die Möglichkeit hatten, die Englische Kultur näher kennen zu lernen. Das Essen in England gehörte nicht zu den beliebtesten, aber so schlecht war die Englische Küche wieder auch nicht.

Praktikumsbetrieb
Schule
Jedes Wochenende hat unsere Gruppe zusammen einen Ausflug organisiert. Die Landschaft im südwestlichen England ist zauberhaft und man konnte einiges sehen, wenn das Wetter mitgespielt hat. An einem Wochenende haben wir uns Autos gemietet und sind dann die Küste entlang bis nach Land’s End gefahren (südwestlichster Punkt in England). Das Fahren auf der linken Seite war ziemlich ungewöhnlich und verwirrend, aber trotzdem meinen die Engländer, dass wir Deutschen auf der „falschen“ Seite fahren. 

St. Ives
       
Darthmoor
                    
Ich bin froh, dass ich an diesem Aufenthalt teilgenommen habe, da es mich sprachlich  weitergebracht hat. Allgemein war diese Zeit eine tolle Erfahrung im Ausland mit der Besonderheit, dass man außer der Kultur auch die Arbeitsweise in England kennenlernen konnte. Im Nachhinein habe ich mich aber doch entschieden, dass ich bei Sikla bleiben möchte J .

Autor: D. Geiger
Auszubildender Groß- und Außenhandelskaufmann

Freitag, 26. Juni 2015

Catering am Sikla Standort in Hausen - Ein Projekt von unserer Auszubildenden Jessica

Unsere Auszubildende Jessica (21), befindet sich im 1. Lehrjahr zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Sie durfte ein Azubi-Projekt durchführen und wird in folgendem Interview einige spannende Fragen darüber beantworten.

Nico (Interviewer): Deine Aufgabe war es, die Mahlzeiten-Bestellung für den Sikla Standort in Hausen o.V. einzuführen. Was war bei diesem Projekt die Zielsetzung?

Jessica: Genau, wir haben nun über einen längeren Zeitraum die Einführung von einem Catering am Standort in Hausen ob Verena hinweg geplant und besprochen.
Wir wollten damit primär erreichen, dass es die Möglichkeit von einem warmen Mittagessen gibt. An dem Standort ist man leider nicht optimal an Versorgungsmöglichkeiten angebunden, was viele Mitarbeiter in der Pause nach Spaichingen geführt hat. Diesen Umstand wollten wir etwas eingrenzen, aber was noch viel wichtiger zu erzählen ist, dass wir wollten, dass sich eine noch bessere Gemeinschaft bildet. Wir verbringen somit die Pausen jetzt mit Kollegen aus verschiedenen Abteilungen und auch mit Mitarbeitern aus dem Lager. Somit haben wir die Möglichkeit viele neue Gespräche und Gesprächsthemen zu finden und können uns besser untereinander und miteinander austauschen.

Nico: Wie bist du vorgegangen bzw. was waren deine einzelnen Schritte?

Jessica: Das Projekt wurde mir von Herrn Hertenstein zugeteilt. Wir haben uns zunächst grundlegende Gedanken zu diesem Thema gemacht und die einzelnen Schritte durchdacht. Es war ja zunächst noch nicht ersichtlich, ob sich der Aufwand lohnt und ob dieses Projekt von den Mitarbeitern auf Gehör stößt.
Wir sind mit einer Umfrage an alle Mitarbeiter aus Hausen an diese Sache herangegangen. In der Umfrage ging es unter anderem darum, ob man täglich warmes Mittagsessen bekommt, wie häufig man die Verpflegungsmöglichkeiten in Spaichingen nutzt oder ob man Mittags die Möglichkeit hat, nach Hause zu gehen, da auch einige Mitarbeiter sehr zentral an Hausen wohnen.
Anschließend folgte die Auswertung der Umfrage, welche sehr positiv ausgefallen ist.
Erst nach dieser positiven Auswertung ist die Auswahl des Caterers angestanden.
Zu aller erst habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wer denn in Frage kommen könnte.
Bei dem Catering „Schlüssele Müller“ aus Spaichingen bin ich auf offene Ohren und ein sympathisches Miteinander gestoßen.

Nico: Wie sieht das Ergebnis deiner Arbeit aus? Bist du zufrieden?

Jessica: Wir sind, vorerst, zu dem Schluss gekommen, dass wir den Mitarbeitern die Möglichkeit zweimal in der Woche bieten möchten. Das ist momentan dienstags und donnerstags. Wir können uns momentan über knapp neun Essen pro Tag erfreuen. Ich kann damit sehr zufrieden sein, weil die Bestellungen sehr konstant sind. Es würde mich freuen, wenn diese Anzahl so bestehen bleiben könnte. Das allerwichtigste ist, dass nicht nur ich, sondern alle am Standort zufrieden sind und diese Möglichkeit nutzen, um auch für sich einen positiven Aspekt zu sehen, was die Kommunikation untereinander betrifft.

Nico: Was hat dir bei diesem Projekt besonders gut gefallen?

Jessica: Besonders gut hat mir an dem Projekt gefallen, dass ich zum Abschluss ein Ergebnis sehen konnte. Das besondere daran war, dass man einen Verlauf stückweise verfolgen konnte, um auch zu sehen, aus was für Bestandteilen ein Projekt besteht, damit es am Ende zum Ziel führt. 

Nico: Mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen wurdest du bei diesem Projekt konfrontiert?

Jessica: Eine Schwierigkeit bei solch einem Projekt besteht darin, dass man auf Interessenkonflikte stoßen kann, was mir glücklicherweise nicht passiert ist. Gerade beim Essen gibt es viele unterschiedliche Geschmäcker.
Die Herausforderung bei diesem Projekt war aber auch, die Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen zusammenzuführen, was ja der Hauptgedanke bei der Durchführung war.

Nico: Hatte diese Aufgabe in Bezug auf deine berufliche Ausbildung einen positiven Nutzen?

Jessica: Aus diesem Projekt kann ich einen positiven Nutzen insofern ziehen, dass ich viele Schritte selbst durchdacht und bearbeitet habe, um am Ende an ein Ziel zu kommen, was allen zu Gute kommt.
Des Weiteren ist es schön zu sehen, wie viel Unterstützung man auch von anderen bekommt. Diese Erfahrung wird mir auch in meiner weiteren beruflichen Ausbildung erhalten bleiben.

Nico: Wenn du Sikla in 3 Wörtern beschreiben müsstest, welche wären das?

Jessica: Zusammenarbeit, Fortschritt und Verbindung.

Nico: Vielen Dank Jessica!