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Dienstag, 12. April 2016

Incredible India - Mein Auslandssemester in Goa

Das Land Indien und der Bundesstaat Goa

Indien ist mit einer Bevölkerung von knapp 1,3 Milliarden Menschen nach China das zweitbevölkerungsreichste Land auf der Erde. Der Staat Goa mit seinen ca. 1,5 Millionen Einwohnern ist der kleinste Bundesstaat in Indien. Goa liegt an der mittleren Westküste am arabischen Meer. Durch die frühere, portugiesische Kolonialmacht, ist Goa auch heute noch kulturell sehr geprägt.

 
      

Kultur und Menschen
Die Menschen in Indien sind sehr freundlich und hilfsbereit. Während unserer gesamten Zeit in Indien bekamen wir ständig Unterstützung von indischen Studenten, Dozenten, Nachbarn oder anderen Einheimischen. Der Kulturschock war anfangs trotz allem gegeben. Neben dem chaotischen Linksverkehr überraschte außerdem die dort herrschende (teilweise übertriebene) Bürokratie. Diese brachte aber Korruption an die Tagesordnung. In Verkehrskontrollen war es üblich nach einem Bestechungsgeld von umgerechnet 2-3€ wieder weiter fahren zu dürfen. 



Die  Armut und Umweltverschmutzung
Die Schere zwischen Arm und Reich ist in Indien sehr groß. In kaum einem anderen Land sind die Unterschiede so drastisch. Das durchschnittliche Monatseinkommen eines Inders liegt bei ca. 70-100€ / Monat, was gerade einmal zum Leben reicht. Es kam durchaus vor, dass reiche Menschen in teuren Villen Tür an Tür mit armen Menschen, die in Zelten oder Wellblechhütten hausten, lebten. Die Verschmutzung der Umwelt stellt in Indien ebenfalls ein großes Problem dar. Müll wird einfach in der Natur entsorgt und achtlos weggeschmissen. Der Verkehr verpestet die Luft so sehr, dass vor allem in großen Städten wie z.B. Delhi die Menschen an Atemwegserkrankungen leiden. Als ich für eine Rundreise in Delhi gelandet bin, sah man aus dem Flugzeug nur eine große Abgaswolke über der Stadt schweben.




Das Essen
Viele warnten mich schon im Vorfeld vor der Umstellung des Essens bzw. der Reaktion meines Magen-Darm-Traktes. Glücklicherweise bin ich weitestgehend davon verschont worden. In Indien ist es typisch mit sehr vielen Gewürzen und auch sehr scharf zu kochen. Auf dem Speiseplan stehen vor allem Reis, Gemüse, Hühnchen, Fisch und Chapati (indisches Fladenbrot). Da die Kuh als heiliges Tier in der indischen Religion betrachtet wird, ist Rindfleisch eher selten zu finden. Auch bei den hygienischen Standards würde so mancher vom deutschen Gesundheitsamt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

     


Das Wetter und die Strände

Der Winter in Goa übertrifft wettertechnisch selbst den Sommer in Deutschland. Die Temperaturen lagen die ganzen drei Monate durchschnittlich bei über 30 Grad mit dauerhaftem Sonnenschein. Ohne Klimaanlage war es teilweise an manchen Tagen nicht auszuhalten. Goa ist bekannt für seine traumhaft schönen Strände. Wenn wir keine Vorlesung hatten, verbrachten wir die freie Zeit oft am Strand.






Die Universität und das Studium
Das Austauschprogramm mit der Goa University sah vor, dass wir dort den MBA (Master) Studiengang besuchten. Da Englisch eine Amtssprache in Goa ist, fanden alle Vorlesungen auf Englisch statt. Die Kursgrößen lagen bei ca. 40-50 Studierenden. Es stellte für mich und die anderen deutschen Studierenden kein Problem dar, mit den Inhalten mitzukommen.






Die Religionen
In Indien gehören ca. 80% der Bevölkerung zum Hinduismus. Aber auch Muslime und Christen sind in Indien vertreten. Durch die portugiesische Prägung gibt es viele christliche Kirchen in Goa. Ansonsten sind in Indien zahlreiche Tempel zu finden.



Unterkunft und Leben
Während unseres Aufenthaltes hatte ich mit meinem deutschen Studienkollegen ein Apartment in Panjim, der Hauptstadt Goas. Die Unterkunft entsprach europäischen Standards, denn es ist zum Beispiel nicht üblich, dass die Inder Toilettenpapier verwenden. Nach Vollendung des Toilettengangs wird dort noch die linke Hand und etwas Wasser verwendet. Daher wird auch beim Essen lediglich die rechte Hand benutzt. Das Essen ist für europäische Verhältnisse sehr günstig. Eingekauft wird in Indien noch ganz klassisch auf großen Märkten. In den Städten sind aber auch große Fast-Food-Ketten wie z.B. KFC oder Dunkin Donuts zu finden.

Fazit
Ich durfte Indien von vielen unterschiedlichen Seiten erleben und kennen lernen. Die Heiterkeit und Zufriedenheit der Menschen trotz Armut hat mich sehr beeindruckt. Dort ist es für viele an der Tagesordnung um das tägliche Überleben zu kämpfen, während wir uns in Deutschland überlegen welche Farbe zum Beispiel unser nächstes Handy haben soll. Durch das Auslandssemester profitierte auch mein Englisch. Ich kann nur jedem Studierenden empfehlen, die Möglichkeit eines Auslandssemester wahrzunehmen. Neben neuen Freunden, Eindrücken und der Wertschätzung wie gut es uns eigentlich geht, trug diese Erfahrung auch meiner Persönlichkeitsentwicklung bei.


  




Autor: N.Villing
Student, BWL Handel und Vertriebsmanagement

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Die Siklaner aus Hispania Part II

Die Germaniern, welche bei den Hispaniern aufgenommen wurde, lebte sich ein und wurde sofort als volles Mitglied des Rudels akzeptiert.
Zu Anfang galt nur der Leitsatz: ,,Venta venta venta![1]“ Doch die Germaniern lernt schnell. Venta ist nicht alles!
Con gran margen[2] gehört dazu!
Die Hispanier legen, wie alle, großen Wert darauf, die Kombination zwischen Venta und Margen im Gleichgewicht zu halten. Die anfänglichen Kämpfe konnten beseitigt werden. Die Germaniern hatte endlich einen neuen Freund bei den Hispaniern: Excella![3]
Mit Excella konnte die Kampfstrategie ausgetüftelt werden. Der Leader der Hispanier musste viel Geduld aufbringen, da die Germanierin vom Nichtschwimmer in den Schwimmerbereich gestoßen wurde. Es wurde sehr viel Zeit in Anspruch genommen.
Neben den täglichen Tätigkeiten wie beispielsweise dem Schatzmeister und der Quartiermeistern zur Hand zu gehen, sammelten sich viele ereignisreiche Abenteuer. Mit vollem Geschütz wurden die Hiltianer, die Walravener und andere wie von Scharfschützen beobachtet. Die Germaniern ritt hoch zu Rosse mit 300 km / h Richtung Barcelonien und Sevilla, um die treue Kundschaft der Siklaner zu besuchen und zu befragen, welche Zaubertränke und Kräuter bei den Anderen benutzt werden. Die tapferen Krieger des Leaders der Hispanier ritten mit der Germaniern durch Hispania, um die Geschütze der Hispanier zu vergleichen und zu konkretisieren.
Aufgrund dieser Befragung konnte der Schlachtplan detailliert ausgetüftelt werden. Neben Excella eine der wichtigsten Komponenten im Plan.

Mehrwerte sind die Devise!

Die Hispanier sind gut. Excella und die Germanierin verbrachten sehr, sehr viele Stunden miteinander. Irgendwann haben sie sich aneinander gewöhnt und wurden gute Freunde, ohne jegliche Probleme. Am Ende hatte Excella sogar die Gnade, gut bearbeitbare Resultate aufzuzeigen, welche den Schlachtplan für 2016 perfekt machen!
Zusammenfassend gesehen: Dank Excella, der Kundschaft und viel Arbeit wird die Kampfansage in die  Tat umgesetzt!


Vielen Dank an E. Barco und alle anderen bei Sikla Spanien. Es war eine ereignisreiche, erfahrungsreiche und spannende Zeit, die viel zu schnell vorüber ging und mit einer Überraschung am letzten Abend den perfekten Ausklang gefunden hat!



[1] Wörtlich übersetzt: Umsatz, Umsatz, Umsatz
[2] Wörtlich übersetzt: Mit gutem DB
[3] Microsoft Office: Excel

Autorin: N.Strupinski
DH-Studentin Mittelständische Wirtschaft

Sonntag, 27. September 2015

Interview mit unserem neuen Bachelor!

Nico: Hallo Lucas, warum ist Sikla für dich ein attraktiver Arbeitgeber/Ausbildungsbetrieb?

L. Bischoff
Lucas: Sikla lässt seine Studenten schon früh in der Ausbildung Verantwortung für Projekte übernehmen. Hierdurch kann man sich und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und wichtige Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus war das Auslandssemester, das alle Studenten absolvieren können, eine wertvolle Erfahrung. Ich habe für drei Monate bei der französischen Vertriebsgesellschaft in Paris gearbeitet und dort die täglichen Arbeiten und Herausforderungen einer kleineren Landesgesellschaft kennengelernt. Das Mentorenkonzept von Sikla stellt jedem Studenten ein Mitglied der Geschäftsleitung als Mentor zur Seite. Die Studenten können von der Erfahrung der Mentoren profitieren und gemeinsam die Weichen für die Zeit nach dem Studium legen.


Nico: Was hat dir an den Theoriephasen/Praxisphasen sehr gut gefallen?

Lucas: In den Praxisphasen hat mir die Projektarbeit am meisten Spaß gemacht. Die Herausforderung, sich intensiv in ein vorher weitgehend unbekanntes Thema einzuarbeiten und Lösungen zu erarbeiten, reizt mich sehr. Darüber hinaus lernt man in den drei Jahren mehrere Abteilungen kennen und sieht die betrieblichen Prozesse aus verschiedenen Blickwinkeln. Das hilft einem, die Sachverhalte richtig einordnen und bewerten zu können. Der Aspekt, sich in die Abteilung und in die Betreuung von Projekten einbringen zu können, ist aber der positivste. 
An den Theoriephasen hat mir vor allem die Form der Vorlesungen gefallen. In meinem Studiengang waren anfangs 22 Studenten, dadurch ist eine intensive Betreuung und Besprechung von Fragen viel besser möglich als an einer Universität. Ich habe in Ravensburg studiert und dementsprechend von der Stadt und den gegebenen Möglichkeiten profitieren können. Die Stadt Ravensburg macht sehr viel für seine Studenten und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Die Nähe zum Bodensee ist gerade im Sommer besonders positiv.

Nico: Was machst du jetzt nach deinem Studium bei Sikla?

Lucas: Ich habe den letzten Teil meiner Studienzeit im strategischen Einkauf verbracht. Dort werde ich nach meinem Studium bleiben und als strategischer Einkäufer Lieferantenverantwortung übernehmen. Zudem werde ich mich um die Logistikfunktionen von Sikla kümmern und mehrere spannende Projekte im Bereich Materialwirtschaft und Supply Chain Management betreuen. Für 2016 oder 2017 strebe ich an, nach dem Bachelor noch den Master zu machen.


Nico: Vielen Dank Lucas und für die Zukunft alles Gute!


Donnerstag, 9. Juli 2015

News aus Spanien !

Am 01. Juli 2015 nach Christus mit der glänzenden hispanischen Sonne im Rücken lande ich in der Hauptstadt von Hispania
Nach langem Warten und Schwitzen holte mich der Leader der Siklaner stolz mit einem schwarzen Gaul aus germanischer Herkunft ab. 
Das geheime Kennwort zur Erkennung war das blaue Polo, mit einem gelben Siklaner Logo. 
Durch das wallende, blonde, germanische Haar konnte er mich schnell erkennen und fragte mich: ,,Was machst Du hier mit soviel Gepäck? Wir Siklaner aus Hispania haben immer wenig Gepäck, damit wir uns schnell bewegen können.“
Ich antwortete: ,,Ich habe gehört ihr seid ein starkes Volk. Ich möchte ein Siklaner aus Hispanien werden!“
Mit einem verschmitzten Lächeln antwortete der Leader: ,,Da musst du aber stark schwitzen.“ 
Veni, vidi, vici! 
Nach dem Schwitzen musste der Leader sich geschlagen geben und die Koffer an sich nehmen. Bei 42 Grad schleppten wir die Koffer bis zum schwarzen Gaul, welcher die Streitwagen mit zwei Rädern sattelte und alles mit Koffern füllte. 
Mit einem ,,yeeeehaaaw“ startete der schwarze Gaul wie ein Pfeil gen Complumtus (Madrid). 
Vorsichtig schlichen wir die Straßen entlang, um den Fallen des hiltianischen Imperiums zu entkommen.
Auch die Walravener könnten gefährlich werden. Während der Strecke erklärte mir der Leader von Sikla Hispania, wie wichtig es war, vor allem die Hiltianer zu überraschen. Diese durften unter keinen Umständen merken, dass wir auf der Straße waren. Denn nur so kann Sikla Hispania weiter wachsen. 
Surprise, surprise: Beobachtungsgabe, Strategie und Geschicklichkeit vermögen ein gelungenes Wachstum zu implizieren! Denn die Proportionen der Hiltianer zu den Siklanern bestand aus 400 : 20.

Nach einem zwanzig minütigen, schweißtreibenden Ritt und einigen Ausweichmanövern erreichten wir das Hauptquartier der Siklaner Hispania. Obwohl die Siklaner aus Hispania eine andere Sprache sprechen, als die Siklaner aus Germania besteht das einheitliche Ziel:
Verständigung ist das halbe Leben. Darum startete mit Händen, Füßen und einer Übersetzungsbrücke aus Britannien direkt die erste Kommunikationswelle.

Stets nach dem Motto: Immer lächeln und winken!
   

Ja, nein, joder ("choder gesprochen") und ein guter Kaffee waren die volle Kommunikation. Als Mitglied von Sikla Germania wurde ich sogleich in die geheimen Rituale der Siklaner Hispania eingeweiht. Ohne wenn und aber startete der Tag in vollstem Gange.
Der Schatzmeister, die Quartiermeisterin und der Zauberermeister empfingen mich herzlich und so langsam kam das Heer aus der Schlacht dazu. Einige schwitzten, einige hechelten, andere waren unzufrieden aufgrund einer verloren gegangenen Schlacht und doch hatte jeder ein Lächeln für die Fremde übrig. Gegrüßt wurde mit einem ,,Hola“. 
Die Krieger umzingelten mich und fragten gleich nach den Gaben aus Germania, welche dazu dienen sollten, weitere Schlachten zu gewinnen. Und ich antwortete sofort: ,,Framo natürlich!“
Es ging ein Raunen durch die Menge und die Motivation erlangte neue Ausmaße.
Allerdings muss man dazu wissen, wie man das auf den Markt bringt. Schlachten werden nicht ohne gute Vorbereitung und Strategie gewonnen. Also wichtig:

Framo muss richtig im Schlachtfeld positioniert werden!
Einer der Krieger wendete ein: ,,Was nichts kostet, ist nichts wert!“
Aber: Qualität hat ihren Preis!
Ein anderer Krieger sagte: ,,Nein, nein! Wenn man nicht weiß, wie man eine Waffe gekonnt einsetzt, kann auch kein Erfolg eingefahren werden!“
,,Wissen wir denn was das Imperium der Hiltianer für Waffen besitzt und wie diese eingesetzt werden?“

Die Krieger entfachten eine rege Diskussion. Der Leader der Sikla Hispanie musste einschreiten und sagte: ,,No, no, no, no! Wir müssen gemeinsam diskutieren und eine Lösung finden.“

Der Schatzmeister sagte dazu: ,, Wir müssen maximales Output aus minimalem Input anstreben!“
Die Quartiermeisterin mischte sich ein: ,, Wir müssen die Fronten genau planen, um alle beliefern zu können!“
Der Zauberermeister grinste und sagte: ,,Der richtige Einsatz ist wichtig und die Berechnungen und Zeichnungen sind aber noch viel wichtiger!“
Die Zuständigen von der Front waren sich schnell einig: ,,Die Organisation ist wichtig, dass die Krieger an der Front sehr schnell mit Waffen versorgt sind.“

Die Krieger waren der Meinung, die Qualität der Waffen sollten einmalig, imposant und beeindruckend sein.
…………..

Tick tack, tick tack. Viel Brainstorming, viel Geblubber, aber: 
WIR HABEN´S!
Die Germanierin wurde dazu auserkoren, einen Schlachtplan zu entwickeln! 
Die Hispanier waren von Freude erfüllt, die Arena klatschte Beifall und die Germanierin bereitete sich auf die Schlacht vor.

To be continued…

Für diejenigen, die diese Geschichte ein wenig verwirrt hat:
Im vorherigen Text wurde meine Aufgabe in Sikla Spanien auf die ein oder andere Art und Weise humorvoll dargestellt. Verstehen muss man nicht alles, jedoch das Hauptziel ist wichtig: 
Eine neue Preispositionierung der Sikla Spanien am spanischen Markt!













Autorin: N. Strupinski, DH-Studentin BWL Mittelständische Wirtschaft

Donnerstag, 18. Juni 2015

Mein Auslandssemester in Paris 2015

Die Sikla GmbH bietet ihren dualen Studenten die Möglichkeit ein Auslandssemester während der Praxisphase zu absolvieren und unterstützt dieses auch finanziell. Ich durfte das Angebot ebenfalls wahrnehmen und bei Sikla France in Paris arbeiten. Im Folgenden möchte ich euch von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Zugegeben, ich kam mit sehr vielen Vorurteilen nach Paris. In vorhergehenden Gesprächen mit Freunden und Bekannten bekam ich immer wieder zu hören, wie "spießig" oder "unfreundlich" doch die Franzosen seien. ZUM GLÜCK wurde ich eines Besseren belehrt und vom kompletten Gegenteil überzeugt. Es begann schon damit, dass ich (wie sonst eigentlich nur von der Damenwelt bekannt) mit sehr vielen Gepäckstücken in Paris anreiste und vor den nicht enden wollenden Stufen der Metro-Station stand. Als wäre es selbstverständlich fragten mich sogleich drei jüngere Mädchen, ob sie mir etwas abnehmen können und halfen mir die Treppen hinauf. Ich war sprachlos.
Doch auch noch im weiteren Verlauf meines Aufenthaltes sollte ich die Hilfsbereitschaft sowie die Gastfreundschaft der Franzosen kennen lernen.


Ausblick vom Arc de Triomphe 

Wohnen und leben in Paris:

Hinter Paris verbirgt sich eine Stadt mit geschichtlich und künstlerisch sehr interessanter Vergangenheit und hohem kulturellen Wert. Dies zeigt sich unter anderem durch die zahlreichen Museen. Selbst die Stadt unterstützt diesen kulturellen Erhalt und ermöglicht größtenteils freie Eintritte wie zum Beispiel in das Musée du Louvre oder auch auf den Arc de Triomphe
Wer hingegen am Wochenende Spaß haben möchte, trifft sich mit seinen Freunden und Bekannten auf ein Gläschen in der Rue Oberkampf oder auch an der Seine.
Paris ist in puncto Lebenshaltungskosten sehr teuer. Doch vermehrt lassen sich auch Discounter in der Stadt nieder, die „günstiges“ Einkaufen ermöglichen.




Firmengebäude Sikla France

Arbeiten in Paris:

Die Arbeit in Paris hat sehr viel Spaß gemacht, da ich sehr spannende Aufgaben hatte. Eines meiner Projekte war, Veränderungen im Angebotsmanagement vorzunehmen. Als Grundlage hierfür dienten die Ergebnisse meiner Projektarbeit, welche ich bereits im vorherigen Praxissemester bei Sikla in Deutschland anfertigen durfte. Ein weiteres Projekt war es, die französischen Mitarbeiter im Bereich des Konfliktmanagement zu sensibilisieren. Dies basierte auf meiner Ausbildung zum Wirtschaftsmediator.



Selfie vor dem Eiffeltrum

Fazit:

Jeder der die Möglichkeit bekommt im Ausland zu arbeiten und kurzfristig zu leben, sollte dies unbedingt wahrnehmen und auch wertschätzen. Es trägt nicht nur zur positiven Persönlichkeitsentwicklung bei, sondern ist auch für die berufliche Zukunft nur vorteilhaft zu werten.


Autor: N.Villing, DH-Student Handel/Vertriebsmanagement






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Montag, 27. Oktober 2014

Der DH-Student in der Praxisphase

Wie bereits im letzten Post "Abitur - UND DANN?...." erläutert, besteht ein duales Studium aus sich abwechselnden Theorie- und Praxisphasen. Doch was genau sind die Aufgaben eines DH-Studenten, wenn er sich im Unternehmen in seiner Praxisphase befindet? Kaffee kochen? Die Ablage abheften oder den ganzen Tag Dokumente durch den Reißwolf jagen?

Wie läuft die Praxisphase ab?

Ja, auch diese Aufgaben können schon einmal anfallen. Doch primär beschäftigt sich der DH-Student mit aktuell anliegenden Projekten des Unternehmens. In der Regel durchläuft man während seines Studiums, ähnlich wie in einer Ausbildung auch, verschiedene Abteilungen. Die theoretischen Inhalte der letzten Theoriephase werden dabei immer berücksichtigt, damit die Studierenden ihr erlerntes Wissen in der Praxis einsetzen bzw. umsetzen können. Dies findet in Form von Projektarbeiten statt.

Die Projektarbeiten

In jedem Studienjahr wird eine Projektarbeit (im letzten Studienjahr die Bachelorarbeit) erstellt.
Die Themenwahl findet durch die Studierenden in Absprache mit den jeweiligen Abteilungsleitern aus dem Partnerunternehmen statt. Ziel ist es, eine betriebliche Fragestellung unter Anwendung der theoretischen BWL zu bearbeiten. Ist das Thema gefunden, wird die Projektarbeit an der Hochschule angemeldet, welche dann einen passenden Betreuer zuordnet. Mit dem Betreuer stimmt man alle relevanten Punkte und die Vorgehensweise ab, da dieser später auch die Projektarbeit bewerten wird.

Aufbau einer Projektarbeit

Eine Projektarbeit setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. (Meist im Verhältnis 50:50). In 20-30 Seiten schreibt man in wissenschaftlicher Arbeitsweise über das gewählte Thema. Wie genau der Aufbau auszusehen hat und wie man richtig zitiert, lernt man selbstverständlich in den Vorlesungen an der Hochschule.

Weitere Informationen zum Thema Projektarbeit findet ihr hier: Hinweise zur Projektarbeit

Deckblatt Projektarbeit I Nico Villing
Autor: N.Villing, DH-Student Handel/Vertriebsmanagement

Montag, 13. Oktober 2014

Abitur - UND DANN? Dual zum Erfolg - Studieren an der Dualen Hochschule


Viele kennen das Gefühl, noch nicht genau zu wissen, wie es nach dem Abitur weitergehen soll. Verständlich, bei der Vielfalt an Studiengängen mit den verschiedensten Fachrichtungen, die derzeit von all den Universitäten und Hochschulen angeboten werden. Des Weiteren stellt sich die Frage, WO und WIE man studieren soll. An einer Universität? an einer normalen Hochschule? oder doch lieber ein duales Studium? Im Folgenden zeige ich Euch einmal auf, wie das Konzept eines dualen Studium aussieht und wo die Vorteile liegen.
  

Wie läuft ein duales Studium ab?

  • Ein duales Studium ist unterteilt in Theorie- und Praxisphasen (siehe Grafik unten)
  • Jeder dieser Phasen dauert jeweils 3 Monate, nach welcher gewechselt wird.
  • Dauer des Studiums: 3 Jahre (in Summe 1,5 Jahre Theoriephase und 1,5 Jahre Praxisphase)
  • Abschluss: Akkreditierter Bachelor (mit Bestehen der Bachelorarbeit und erreichen von 210 Credit Points)
Quelle: DHBW Ravensburg


Was sind die Voraussetzungen und wie muss ich mich bewerben?

  • Beginn des Dualen Studiums ist im Oktober eines jeden Jahres.
  • Bewerbung so früh wie möglich, in der Regel mind. 1 Jahr im Voraus.
  • Die Bewerbung wird direkt an das Unternehmen gerichtet, welches den Studiengang anbietet.
  • Zulassungsvoraussetzung:
    • Abitur oder fachgebunden Hochschulreife
    • oder Fachhochschulreife mir bestandenem Studierfähigkeitstest
    • und einem Vertrag mit einem Partnerunternehmen der DHBW

Was genau sind die Vorteile eines dualen Studiums?

  • Abwechslungsreich, aufgrund des ständigen Wechsels zwischen Theorie- und Praxisphasen
  • Finanzielle Unabhängigkeit durch monatliche Ausbildungsvergütung vom Partnerunternehmen
  • Kleine Kursgruppen mit ca. 20-30 Studierenden in einem Kurs 
  • Beste Berufsperspektive durch hohe Übernahmewahrscheinlichkeit nach dem Studium
  • Vorlesungen von Lehrbeauftragten aus der Praxis
  • Möglichkeit eines Auslandssemester an einer von über 50 Partnerhochschulen weltweit

Welche dualen Studiengänge gibt es?

Übergreifend lässt sich sagen, dass Studiengängen in folgenden Bereichen angeboten werden:
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Sozialwesen
Für die genauen Studiengänge und Fachrichtungen, sowie welche duale Hochschule in Baden-Württemberg diese anbietet, mehr Infos unter: http://www.dhbw.de/studienangebote/bachelor.html

Karriere bei Sikla 

Auch die Fa. Sikla GmbH bietet attraktive Studiengänge an. Wie wäre es mit International Business, Mittelständische Wirtschaft oder Handel/Vertriebsmanagement? Weitere Informationen findest du unter:


Für Fragen rund um das Thema Ausbildung und Studium bei Sikla darfst du uns gerne eine Nachricht auf Facebook oder per Email an kkaiser@sikla.de zukommen lassen.


Wir freuen uns auf deine Bewerbung!



Autor: N.Villing, DH-Student Handel/Vertriebsmanagement